From 1965 to 1971, Zofia Kulik has studied at the Sculpture Department of the Warsaw Academy of Fine Arts. After her graduation, Kulik and Przemysław Kwiek formed the artistic duo KwieKulik, a project which lasted until 1987. They carried through countless performances, interventions and artistic demonstrations, as well as creating objects, films and photographs. In their private apartment in Warsaw, the duo set up an independent gallery called the Studio of Activities, Documentation and Propagation (PDDiU), in the frame of which an archive of polish art from the 1970s and 1980s was created. Since 1987, Zofia Kulik has been working individually, creating black-and-white multiple exposure photographs, objects, installations and films. Thematically, she focuses on the relationship of man and woman, the individual and the mass, as well as on symbols of power and totalitarianism. A further pivotal part of her work is the phenomenon of mass-media, and its influence on consumers.

Zofia Kulik (*1947 in Wrocław, Poland) is one of the most famous Polish conceptual artists, known for her black and white photomontages that often combines political criticism with a feminist perspective. Her works have been introduced to a wider audience at the documenta 12 in Kassel (2007) and at the 47th Venice Biennale (1997). Being part of renowned international collections such as Tate Modern, Centre Pompidou and Moderna Museet, her work became part of the reopened permanent exhibition at the MoMA NY.
 
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Von 1965 bis 1971 studierte Zofia Kulik an der Warschauer Akademie der Schönen Künste im Bereich Bildhauerei. Nach ihrem Abschluss bildeten Kulik und Przemysław Kwiek das Künstlerduo KwieKulik, ein Projekt, das bis 1987 andauerte. Sie führten unzählige Performances, Interventionen und künstlerische Demonstrationen durch und schufen Objekte, Filme und Fotografien. In ihrer Privatwohnung in Warschau richtete das Duo eine unabhängige Galerie mit dem Namen Studio für Aktivitäten, Dokumentation und Propaganda (PDDiU) ein, aus dem ein Archiv für polnischen Kunst der 1970er und 1980er Jahre hervorging. Seit 1987 arbeitet Zofia Kulik allein und schafft Schwarz-Weiß-Fotografien mit Mehrfachbelichtung, Objekte, Installationen und Filme, in denen die Künstlerin häufig das politische Zeitgeschehen kritisch hinterfragt und feministische Positionen zum Ausdruck bringt. Thematische Schwerpunkt ihres Werkes liegen primär auf dem Verhältnis zwischen Mann und Frau, beziehungsweise die Beziehung zwischen Individuum und Masse. Ein weiterer zentraler Bestandteil ihrer Arbeit ist das Phänomen der Massenmedien und deren Einfluss auf die Konsumenten, sowie Symbole der Macht und des Totalitarismus.

Zofia Kulik (*1947 in Wrocław, Polen) ist eine der bedeutsamsten polnischen Konzeptkünstlerinnen ihrer Generation. Bekanntheit erlangte sie vor allem durch ihre Schwarz-Weißen Fotomontagen, die auf der documenta 12 in Kassel (2007) und auf der 47. Biennale in Venedig (1997) einem breiteren Publikum vorgestellt wurden. Heute sind ihre Werke in renommierten internationalen Sammlungen wie der Tate Modern, dem Centre Pompidou und dem Moderna Museet vertreten und wurden Teil der wiedereröffneten Dauerausstellung im MoMA NY.